SozialtrainingP1010086

"Wir drei sind da zusammen hoch gegangen, auch wenn wir uns sonst doof finden... Und es hat echt geklappt!"
So war das Fazit einer Teilnehmerin beim Projekt "Cool bleiben...?!", das der Jugendförderverein Philipp Neri e.V. zusammen mit der Hauptschule Kirchhellen durchführte.

Bei diesem Training haben die Schüler/innen in verschiedenen Kooperations- und Vertrauensübungen ihr tagtägliches Miteinander im Blick. Nebenbei erfahren sie auch noch etwas über das eigene Können und die Wahrnehmung ihre Grenzen. Dabei "cool" zu bleiben ist nicht einfach, so dass die Schüler/innen schnell über sich und ihre Klasse ins Gespräch kommen. Ein toller Nebeneffekt ist, dass die Teilnehmer merken: Lernen kann auch Spaß machen!

Idee
Die Idee der Sozialen Trainingsprojekte ist nicht neu. Entstanden sind sie aufgrund der guten Erfahrungen mit den Konfliktlösungstrainings in den vergangenen Jahren. Die Teilnehmer bekommen an drei Vormittagen einen Eindruck, wie sie auf den Boden und am Klettergerüst miteinander "arbeiten" müssen, um die Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.
Die Mitarbeiterin bei Philipp Neri e.V. (Michaela Huwe) führt die Schüler/innen durch ein buntes Programm an verschiedenen Übungen und Spielen, wo gemeinsame Absprachen, Zusammenarbeit und Vertrauen nötig sind. Der Begriff "Teamwork" wird nicht nur im Kopf, sondern ganz konkret verständlich. Die Anforderungen steigern sich, bis die Klasse vor der 7 Meter hohen Leiter steht, deren mannshohe Stufen zu erklimmen sind. Natürlich gesichert und nur gemeinsam zu schaffen.
Die Aufgabe des Sicherns übernehmen die Schüler/innen selbst. „Hast DU mich wirklich?" oder „Kannst Du mir mal helfen?" sind typische Aussagen.

Reflexion
Im Stuhlkreis werden die Erlebnisse dann besprochen. „Logisch, es geht um Zusammenarbeit! Nur: was bedeutet das?" fragen wir im Stuhlkreis. „Weil dann keiner allein gelassen wird und jeder mitmacht so wie er kann!" ist häufig die Antwort. "Ist doch klar: Teamwork!" sowohl an der riesigen Leiter, als auch in der Klasse.

Ziel
Unser Ziel sind nicht Bespaßung und Adrenalin-fördernde Kicks ohne Folge, sondern eine Erlebnis-pädagogische (!) Auseinandersetzung der Schüler/innen mit sich selbst und ihrer Klasse; angesichts der großen Höhe allerdings verbunden mit einer guten Portion Abenteuerlust.

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